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Die Karten hier werden per Zufall gezogen und sagen nichts voraus. Sie sind ein Spiel mit deiner Frage – und ein Spiegel für das, was du beim Lesen der Deutung fühlst. Keine Entscheidung über Geld, Gesundheit oder Recht nach einer Karte. Wie die Werkzeuge funktionieren
Das Wichtigste in Kürze
- Minutenpreise bei Portalen liegen meist zwischen 1 und 3 Euro; Einsteiger-Beraterinnen sind billiger, bekannte Namen teurer. „Ab 59 Cent“ gilt für wenige Profile.
- 0900-Nummern kosten 1,99 bis 2,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz, aus dem Mobilnetz mehr; die Abrechnung läuft über die Telefonrechnung. Portale mit Kundenkonto sind transparenter.
- Chat kostet pro Minute oder pro Nachricht ähnlich viel wie Telefon; SMS-Kartenlegen (vor allem in der Schweiz) rechnet pro SMS ab – oft 1,50 bis 3 Franken pro Nachricht, schnell teurer als ein Anruf.
- Günstig wird es nur mit Grenze: Dauer vorher festlegen, Timer stellen, Budget pro Monat. Der Rechner zeigt, was ein Gespräch kostet.
Was die Minute kostet
| Weg | Üblicher Preis | Abrechnung | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Portal, Telefon | 1–3 €/Min., Einsteiger ab ca. 0,60 € | Guthaben, Lastschrift, Karte | Preis im Profil, Gratisminuten für Neukunden |
| 0900-Nummer | 1,99–2,99 €/Min. (Festnetz), mehr aus dem Mobilnetz | Telefonrechnung | Preisansage vor dem Gespräch ist Pflicht, gesetzlicher Höchstpreis 3 €/Min. |
| Chat | 1–2 €/Min. oder pro Nachricht | Guthaben | Langsamer als Telefon – mehr Minuten für dieselbe Frage |
| SMS (v. a. Schweiz) | 1,50–3 CHF pro SMS | Handyrechnung | Jede Nachricht zählt, auch Rückfragen – teuerste Form |
| Rückruf-Service | wie Portal | Guthaben | Keine Verbindungskosten für dich, die Beraterin ruft an |
Ein 20-Minuten-Gespräch kostet also bei einer 1,49-€-Beraterin knapp 30 Euro, über eine 2,99-€-0900-Nummer fast 60. Die Gratisminuten für Neukunden ziehen das beim ersten Mal nach unten – beim zweiten Mal nicht mehr. Rechne es oben durch.
0900 oder Portal?
Bei 0900-Nummern läuft die Abrechnung über deinen Telefonanbieter. Vorteil: keine Registrierung (mehr dazu unter Kartenlegen am Telefon ohne Anmeldung). Nachteile: Der Preis ist meist am oberen Ende, aus dem Mobilnetz noch höher, und die Summe siehst du erst auf der Telefonrechnung – vier Wochen später. Zudem kannst du 0900-Nummern beim Anbieter sperren lassen; viele Mobilfunkverträge sperren sie von vornherein. Portale mit Kundenkonto zeigen die Kosten sofort, lassen dich Guthaben begrenzen und bieten Bewertungen. Für alle, die „ohne 0900“ suchen: Das ist der Weg.
So bleibt es günstig
- Beraterin nach Preis sortieren. Jedes Portal hat die Funktion. Einsteigerinnen mit wenigen Bewertungen sind oft gut und günstig.
- Frage vorher aufschreiben. Ein Satz. Wer die Frage im Gespräch sucht, zahlt die Suche mit.
- Dauer festlegen und Timer stellen. 15 Minuten reichen für eine Frage und eine Legung. Timer auf dem Handy, nicht im Kopf.
- Guthaben statt Lastschrift. Wer nur 20 Euro aufgeladen hat, kann nur 20 Euro ausgeben.
- Nicht zurückrufen lassen. „Ich melde mich morgen noch mal“ ist ein Verkaufssatz, kein Service.
Chat und SMS
Kartenlegen im Chat wirkt günstiger, weil die Minute oft etwas billiger ist – aber Tippen dauert länger als Reden, und am Ende kostet dieselbe Frage mehr Minuten. SMS-Kartenlegen, vor allem bei Schweizer Anbietern verbreitet, rechnet pro Nachricht ab: Jede Antwort, jede Rückfrage, jede „Karte“ ist eine SMS. Drei Fragen hin und her sind schnell 15 Franken. Wenn Chat, dann über ein Portal mit Guthaben; SMS-Dienste besser meiden.
„Hellsehen gratis“, „bekannte Astrologen“, „Zukunftsblick“
Suchbegriffe wie diese führen zu denselben Portalen. Ob jemand „Hellseher“, „Kartenlegerin“ oder „Astrologin“ heißt, ändert am Preis nichts – und an der Trefferquote auch nicht. Bekannte Namen (aus Fernsehen oder YouTube) kosten mehr pro Minute, nicht weil sie mehr sehen, sondern weil mehr Menschen anrufen. Lies vor jedem Anruf unsere Seite Funktioniert Kartenlegen wirklich? – dann weißt du, wofür du bezahlst: für Zuhören und Deuten, nicht für Wissen über die Zukunft.
Wenn du merkst, dass du mehr ausgibst, als du dir vorgenommen hast: Guthaben nicht nachladen, 0900 beim Anbieter sperren lassen, und mit jemandem reden, der nichts verkauft – die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 ist kostenlos und rund um die Uhr erreichbar.
Häufige Fragen
Was kostet Kartenlegen am Telefon pro Minute?
Bei Portalen meist 1 bis 3 Euro, Einsteigerinnen ab etwa 60 Cent. 0900-Nummern liegen bei 1,99 bis 2,99 Euro aus dem Festnetz, aus dem Mobilnetz höher; der gesetzliche Höchstpreis sind 3 Euro pro Minute.
Gibt es Kartenlegen am Telefon ohne 0900?
Ja – alle Portale (Vistano, Questico, Viversum, Zukunftsblick und andere) rechnen über ein Kundenkonto ab, mit normaler Festnetznummer oder Rückruf. Das ist transparenter als 0900.
Ist Kartenlegen im Chat günstiger?
Die Minute oft etwas, das Gespräch meist nicht: Tippen dauert länger. Chat lohnt sich, wenn du nicht telefonieren kannst, nicht zum Sparen.
Kann ich 0900-Nummern sperren lassen?
Ja, kostenlos beim Telefon- oder Mobilfunkanbieter. Viele Mobilfunkverträge haben die Sperre von vornherein aktiv.
Quellen
- Wikipedia: 0900-Nummern – Preisansage und Höchstpreise – https://de.wikipedia.org/wiki/0900 (abgerufen 10.10.2026)
- Wikipedia: Mehrwertdienst – Abrechnung über die Telefonrechnung – https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrwertdienst (abgerufen 10.10.2026)
- TelefonSeelsorge Deutschland – kostenlos, anonym, rund um die Uhr – https://www.telefonseelsorge.de/ (abgerufen 10.10.2026)
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